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Und immer noch...

Es ist so furchtbar viel Zeit vergangen.So vieles hat sich geändert.Meine Tochter ist jetzt schon eine sehr selbstständige Zicke mit übergroßem Selbstbewusstsein. Und ihr Vater?Ich nenne ihn wohl besser Erzeuger,denn zu mehr hat er es in den 2 Jahren,die unsere Tochter auf der Welt ist,nicht gebracht.Geburtstage?`Weihnachten?Das gibt es nicht für ihn,zumindest nicht,was mein Kind angeht.Ich habe einen neuen Freund,seit ca.einem Jahr.Er ist lieb,rücksichtsvoll,mit beiden Beinen fest im Leben und er liebt mein Kind.Wie sie ihn liebt.Für sie ist er ihr Vater,was ich auch gut und richtig finde,denn er kümmert sich um sie,hört ihr zu wenn sie quasselt und geht mit ihr spazieren,die kleine Hand voller Vertrauen in seiner.In manchen Momenten könnte ich weinen,weil ich so glücklich bin.Und in den anderen Momenten...Vermisse ich IHN.immer noch.Und ich frage mich warum,wo ich doch jetzt einen Mann habe,der mich liebt,mich stützt,und mein Kind wie seines angenommen hat.Warum???Ich liebe meinen Freund.Das tue ich wirklich und ich bin so dankbar,das es ihn gibt,aber...warum kann ich IHN nicht vergessen?Warum fallen mir dauernd Dinge ein,die mir wehtun,warum immer in den falschen Momenten?Ich sollte glücklich sein,bei all dem Glück,das ich habe,aber ich kann es nicht.Und das tut mir so leid,für meinen Freund,denn er hat es verdient,das ich nur seine Frau bin.Für meine Tochter tut es mir leid,weil er ihr ein guter Vater ist und ihr Werte vermitteln kann,die ihr Erzeuger nicht mal kennt.Geht es wohl vielen Frauen so?Liegt es daran,das ein Kind bindet?Oder bin ich einfach nur zu blöd,mein Glück mit beiden Händen zu greifen,wo es doch genau vor mir liegt?

17.10.08 22:19, kommentieren

Fragen...

Was ist das für ein Mann,der vor mir steht und mich küsst und mir sagt er liebt mich,und sie hat er nur gern?Ich habe gekämpft,gelitten,mich erniedrigt und fast vergessen,wer ich bin und was mich ausmacht und das war an keinem Punkt meines Lebens,das ich hinter einem mann herlaufe.Und doch habe ich es getan und Gott verdammt,was habe ich nicht ales getan,um ihm zu beweisen,das ich ihn liebe.Er sagte,er glaubt mir nicht,das ich ihn liebe .So habe ich also versucht es ihm zu beweisen.Mit Liebesschwüren,Geschenken endlosen Gesprächen,Tränen,Wut und am Ende blieb mir nur Kummer.Ich habe nicht verstanden,das er mich nicht mehr liebte,er wollte mich nur endlich vor ihm knieend sehen,wie er es nie erlebt hatte.Nun,er hatte es geschafft,Ich war am Boden.Aber wie sagt man,wo großer Kummer ist,da sit auch Große Kraft.In dem Moment in dem ich ihn zwang,mir zu sagen,ob er sie liebt und er sagte:"Ja,Ich liebe Sie."ist etwas in mir zerbrochen.Der Glaube an diesen Menschen,den ich so gut zu kennen glaubte.Ich habe unsere Liebe für unverwundbar gehalten,aber das war sie nicht und wir haben beide unseren Teil dazu beigetragen.Aber seltsam,in dem Moment,wo mein Traum zerbrochen ist,sah ich endlich nach Monaten wieder klar.Zu klar denke ich manchmal.Die Lüge in die ich mich geflüchtet hatte war bequem gewesen:Er liebt dich,er kann seiner Neuen nur noch nicht sagen das es so ist.Es war so leicht.Ich lebte diese Lüge und verlernte auf eigenen Beinen zu stehen.Mein Leben war auf diesen Mann ausgerichtet.Und dann:Peng!Alles zerstört.Ich habe einige Tage gebraucht um wieder zu lernen,selber zu stehen,aber am Ende war es doch leicht und ging schnell.weil ich endlich die Wahrheit wusste und nicht mehr jeden Tag gehofft habe:Heute kommt er zurück! Mein Leben ist jetzt um Längen besser,auch wenn ich oft an ihn denke und ihn vermisse,so weiß ich doch:Es ist vorbei.Und so seltsam sich das anhören mag:Es ist besser so zu leben,mit der Wahrheit.So weh sie auch tut,erst wenn man sie weiß,aus seinem Mund gehört hat,kann man wieder leben.

18.10.08 13:52, kommentieren



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