reflections

Und immer noch...

Es ist so furchtbar viel Zeit vergangen.So vieles hat sich geändert.Meine Tochter ist jetzt schon eine sehr selbstständige Zicke mit übergroßem Selbstbewusstsein. Und ihr Vater?Ich nenne ihn wohl besser Erzeuger,denn zu mehr hat er es in den 2 Jahren,die unsere Tochter auf der Welt ist,nicht gebracht.Geburtstage?`Weihnachten?Das gibt es nicht für ihn,zumindest nicht,was mein Kind angeht.Ich habe einen neuen Freund,seit ca.einem Jahr.Er ist lieb,rücksichtsvoll,mit beiden Beinen fest im Leben und er liebt mein Kind.Wie sie ihn liebt.Für sie ist er ihr Vater,was ich auch gut und richtig finde,denn er kümmert sich um sie,hört ihr zu wenn sie quasselt und geht mit ihr spazieren,die kleine Hand voller Vertrauen in seiner.In manchen Momenten könnte ich weinen,weil ich so glücklich bin.Und in den anderen Momenten...Vermisse ich IHN.immer noch.Und ich frage mich warum,wo ich doch jetzt einen Mann habe,der mich liebt,mich stützt,und mein Kind wie seines angenommen hat.Warum???Ich liebe meinen Freund.Das tue ich wirklich und ich bin so dankbar,das es ihn gibt,aber...warum kann ich IHN nicht vergessen?Warum fallen mir dauernd Dinge ein,die mir wehtun,warum immer in den falschen Momenten?Ich sollte glücklich sein,bei all dem Glück,das ich habe,aber ich kann es nicht.Und das tut mir so leid,für meinen Freund,denn er hat es verdient,das ich nur seine Frau bin.Für meine Tochter tut es mir leid,weil er ihr ein guter Vater ist und ihr Werte vermitteln kann,die ihr Erzeuger nicht mal kennt.Geht es wohl vielen Frauen so?Liegt es daran,das ein Kind bindet?Oder bin ich einfach nur zu blöd,mein Glück mit beiden Händen zu greifen,wo es doch genau vor mir liegt?

17.10.08 22:19

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